Stufenziel

Wir wollen helfen, junge Menschen zu bewussten Staatsbürgern und
eigenverantwortlichen Persönlichkeiten zu erziehen,
die aus dem Glauben ihre Aufgabe in Familie,
Beruf und Gesellschaft erfüllen.

Sommerlager RaRo in Jenbach

An dieser Stelle werdet ihr in den nächsten beiden Wochen mit Eindrücke vom Sommerlager der Ranger & Rover versorgt.

Was euch erwartet kann zu diesem Zeitpunkt noch nicht gesagt werden. Seid gespannt und schaut regelmäßig wieder vorbei.

Tag 1 – 02. August 2021

Liebstes Tagebuch,


heute war es endlich soweit. Endlich ging es wieder auf Lager. Unsere diesjährige Location ist Jenbach. Die Lichtbilder des Gebäudes sahen umwerfend aus. Die Vorfreude war dementsprechend hoch.

Das große Wiedersehen fand dieses Jahr notwendigerweise an der Teststraße statt. Da wir alle bei dem Test durchgefallen waren, konnten wir unsere stundenlange Zugreise nach Wien antreten. In der größten Stadt Österreichs angekommen, nutzten wir die vorhandene Zeit für eine bereits wohlverdiente Pause mit fingerdicken, stark gewürzten, groben, geräucherten Brühwürsten. Nach der Stärkung ging es mit dem Fernreisezug nach Jenbach.

Angekommen in Jenbach, ging es auf Umwegen in Richtung Unterkunft. Am Weg trafen wir auf einen netten Mann. Wie sich herausstellt ist er einer der hier ansessigen Pfadfinder und brachte unser Gepäck dankenswerterweise zum Heim. Dies erleichterte uns den Anstieg, der sich als anstrengend erwies.
Eingetrudelt am Übernachtungsort bezogen wir sogleich das ganze Haus. Vom Keller bis zum Dachgeschoß.

Da uns der Hunger plagte machten wir uns auf den Weg zum Händler unseres Vertrauens. Wie sich herausstellte war das Ganze ein ziemliches Workout. (“Alles für die Wadeln” ~ Jan)

Nach dem Essen, ging es auch schon bald ins Bett.

Wie jedes Lager, versuchen wir auch diesmal jeden Tag einen Eintrag zu verfassen. Mal schauen, ob es diesmal klappt.

Bussi deine Ro.

Tag 2 – 03. August 2021

Hallo schönstes Tagebuch,

nach unserem Energieschlaf, nutzten wir diese neu gewonnene Energie für einen kräftezehrenden Bergaufstieg, der uns zu nach Maurach brachte. Dort angekommen kam uns “der guade oide Erwin” entgegen, welcher uns ein gutes Essen in einem nahegelegenen Restaurant empfahl (“da kenn i wem”).

Frisch gestärkt machten wir uns auf den Weg in die Archensee’r Museumswelt wo wir sogleich Erwin wiedertrafen. Er gab uns einen Einblick in die sagenumwobene Entstehungsgeschichte des Ortes und erklärte uns einiges zu den jeweiligen Häusern, in welchen die Ausstellungen untergebracht waren. Wir fanden es interessant, wie gut alte Geräte und Gegenstände aussehen können.

Nach einer rasanten Busfahrt, in der manche nicht wussten, ob sie das Ende unbeschadet erleben, ging es zu Fuß zum Heim zurück. Angekommen in der Herberge stiegen wir nach dem Essen in unsere Erholungsräume auf.

xoxo Ro

Tag 4 – 05. August 2021

Herzallerliebstes Tagebuch,

heute sprangen wir schon früh aus unserer Heia, damit wir rechtzeitig nach Schwaz kamen.
Jetzt fragst du dich jetzt sicher, was wir dort wollten. Nunja wir waren heute auf den Spuren von Höhlenforschern. Genauer waren wir im Silberbergwerk. Dort fuhren wir mit einem Miniaturzug mit einem Affenzahn in den Berg hinein. Tief drinnen erfuhren wir viele interessante Fakten über den damaligen Abbau von Silber und Kupfer. Mit unserem Guide erkundeten wir endlos scheinende Stollen, bis wir uns wieder zurückzogen um zurück ins Licht zu fahren. Diese Erfrischung hat uns es uns sehr angetan und wir nehmen mit, dass (Funfact) Mienenarbeiter damals Stroh unter ihre Zipfelmütze getan haben, damit sie sich den Kopf nicht anbumpern.

Frisch gestärkt ging es für uns zum Treffpunkt der Stadtführung. Diese führte uns an einige sehenswerte Orte und brachte uns bis unters Dach (größter mittelalterliche Dachboden Österreichs) des Gotteshauses. Wir bestaunten Räume, die dem durchschnittliche Fußvolk nicht zugänglich sind und nutzten dafür versteckte Türen und Gänge. Nach dem bestaunen von alten Fresken endete die Führung in einem Raum mit “hervorragender Akkustik”.

Nach diesem Tag voller schönen Momente, ließen wir den Abend gemütlich ausklingen.

Küsschen Ro.

Tag 5 – 06. August 2021

Lieblings Tagebuch,

hoppala uns ist aufgefallen, dass der Eintrag des 3. Tages untergegangen ist – es ist aber nicht viel passiert und das Wenige lässt sich in folgendem Satz zusammenfassen: Es hat geregnet, wir haben den Tag beim Heim verbracht, Spiele gespielt und die Blockhütte angeheizt.

Heute haben wir die Wolfsklamm besichtigt. Das Ganze kann man sich als feuchten, ohrenbetäubenden, spritzigen Fluss in einer Felsspalte vorstellen. Diese Erwartungen wurden vollends erfüllt. Auf dem Weg durch die Klamm kamen wir dem Fluss teilweise sehr nahe und konnten auch mehrmals in den Abgrund schauen.

Nachdem wir die Schlucht durchschritten hatten, stellten wir uns der Herausforderungen eines weiteren Aufstieges zum St. Georgenberg (Kloster). Oben angekommen wurden wir mit einem fantastischen Ausblick belohnt. Der Rückweg ins Tal gestaltete sich schwieriger als erwartet, wir konnten ihn aber dennoch verletzungsfrei meistern.

Nach diesem anstrengenden Tag wurde Abendprogramm kurz gehalten.

Schlaf gut deine Ro.

Tag 6 – 07. August 2021

Seid gegrüßt edles Tagebuch,

wie du vielleicht bemerkt hast, geht es heute in der Zeit zurück. Wir ließen uns von den alten gut erhaltenen Gemäuern von Schloss Tratzberg beeindrucken. In einer interessanten Führung erfuhren wir Spannendes über die dort beheimatete Familie sowie über die Geschichte des Schlosses. Nach dieser spannenden Tour machten wir uns auf den Rückweg. Ein Teil von uns nahm das Angebot von Irene, mit uns einkaufen zu Fahren, an (danke für diese große Erleichterung vor dem Wochenende).

Am Nachmittag begaben wir uns in einen mysteriösen Teil Tirols. Einen Teil in dem noch Dinos leben und Häuser nur auf dem Kopf liegen. Dem Tirolland. Den jüngsten von uns hat es sehr gut gefallen.

Zur Feier des Tages machten wir uns am Abend noch unsere kleine Heimparty.

Mit feierlichen Grüßen,
Ro

Tag 7 – 08. August 2021

Ave Tagebuch,

unser heutiges Motto war “Brot und Spiele”, dabei zauberte uns unsere 4* Köchin wunderbares Brot, welches wir zum Frühstück noch warm genießen konnten.
Nach dieser ersten Mahlzeiten schritten wir so gleich zur Tat, um das Feuer für das Mittagessen anzuheizen. Da wir auf kaltes Wetter eingestellt waren, wurde dieses dementsprechend groß vorbereitet. Leider – oder eher zum Glück- kam es anders und die Sonne heizte zur Mittagszeit kräftig ein. Anschließend bereiteten wir -die heißen, in der Sonne glänzenden Burschen- das Mittagessen zu. Nachdem diverse Grillspezialitäten zubereitet waren, schlugen wir uns die Bäuche voll.

Kurz nach dem Festmahl begannen die Spiele. Heiß umkämft waren dabei ein Farbkartenspiel, sowie ein Totem. Da wir vergessen hatten mitzuzählen, waren wir alle Zweiter.

Wir schütteten Abend noch ordentlich zu.

Salvete Ro.

Tag 8 – 09. August 2021

Gut Pfad Tagebuch,

wir haben festgestellt, dass wir in der letzten Woche nur gut 65 Kilometer gegangen sind, deshalb machten wir uns zu einer ausgedehnten Wanderung auf. Die Strecke führte uns zuerst zum Bahnhof wo wir uns auf die lange Reise nach Münster aufmachten (1 Station).
Von dort aus folgten wir auf Umwegen dem ausgeschilderten Rundwanderweg R1, welcher uns durch idylische Landschaften und kühle Wälder, bis hinauf auf den Höllenstein führte. Nachdem wir den Rundweg abgeschlossen haben, ging es für uns zurück.

Da unsere Kräfte für keine weiteren Aktivitäten gereicht haben, schlugen wir uns abends die Bäuche mit selbstgemachten Eiernockerl voll. [Beim Schreiben dieses Eintrages folgten hier eine Vielzahl zweideutige Kommentare]

Good night Ro.

Tag 9 – 10. August 2021

Hoi Tagebuch,

hui heute ging es früh los, da eine geringfügig längere Zugfahrt anstand. Aus den geplanten 3 Minuten wurden 3h und plötzlich waren wir in Bregenz. Dort begrüßte uns die Sonne.

Da wir den gesamten Vormittag im Zug verbrachten, führte der erste Weg in eine nahegelegene Bar. Dort konsumierten wir Sodawasser mit Beilage und gutes Fingerfood. Gestärkt ging es weiter in Richtung Pfänder. Auf dem Weg dorthin betrieben wir Sightseeing. Zur Pfänderspitze hob uns die alte Pfänderbahn. Dabei fühlten wir uns wie Sardinen in der Dose. Oben angekommen genossen wir das Panorama über dem Bodensee. Nachdem wir uns an dem atemberaubenden Ausblick satt gesehen hatten, begaben wir uns zurück ins Tal. Auf Umwegen stolzierten wir zum Bodensee. Stolz angekommen ließen wir unseren Blick über die Uferpromenade schweifen.

Nach einem schnellen Imbiss ging es auch wieder schon wieder zurück nach Hause. Fix und foxi fielen wir dann auch schon ins Bettchen.

Pfüate deine Ro

Tag 10 – 11. August 2021

Hallo und herzlich willkommen zu einem neuen Tagebucheintrag.

Bevor wir starten, lasst doch eine positive Bewertung und einen Kommentar da.

Heute war es soweit. Wir haben verschlafenen. Aus diesem Grund mussten wir das einzige verfügbare Verkehrsmittel wählen, dass so spät noch zur Verfügung stand. In der Zeit zurückversetzt bestiegen wir die historische Dampflok. Rauchend und pfeifend dampfte die Lok los und brachte uns nach Mayerhofen im schönen Zillertal (SZ). Dort angekommen landeten wir schon wieder in einer Bar. Nach dieser wundervollen Stärkung, ging es für uns in die Erlebnissennerei. Dort schlemmerten wir nach der Besichtigung köstliche frische Milch und Joghurt. Als Abschluss besuchten wir einen Tiererlebnisgarten. Zurück fuhren wir mit dem etwas moderneren dieselbetriebenen Zug.

Ich hoffe euch hat dieser kurzer Einblick in unser Lagerleben gefallen. Um keine weiteren Einträge zu verpassen abboniert diesen Kanal und aktiviert die Glocke.

Bussi baba Ro

Tag 11 – 12. August 2021

Nun ist es wieder soweit liebes Tagebuch der letzte Tag ist abgebrochen.

Wir begnügten uns mit einem finalen Frühstück, bevor wir uns an die Aufräumarbeiten machten. Wir putzten von oben bis unten alles durch. Nachdem wir fertig waren, verbrachten wir unseren letzten Minuten in der sonnigen Einfahrt.

Wie Helden in der Not erschien unser Gepäcktransport und erleichterte uns den letzten Gang zum Bahnhof. An dieser Stelle wollen wir uns dafür recht herzlich bedanken.

Wehmütig stiegen wir in den Zug und fuhren nach Hause.

Bis demnächst deine Ro.
Gut Pfad

Aktivspiel RaRo Heimstunde

Eine willkommene Abwechslung brachte die Ankündigung, dass die Heimstunden nicht wie gewohnt online vor dem PC stattfinden wird. Stattdessen stellten wir uns zu Beginn darauf ein, die nächste Stunde im Freien zu verbringen.

Wie der Titel schon verrät, musste noch für Aktivität gesorgt werden. Aus diesem Grund haben wir im vorhinein Begriffe von Dingen gesammelt, auf die man während einem Spaziergang stoßen oder nach denen man suchen kann.

Diese wurden dann per Zufallsgenerator in den Chat geschrieben und alle mussten versuchen so schnell als möglich ein Foto davon zu schicken. Es hat allen Spaß gemacht! Ganz nebenbei legten wir in knapp zwei Stunden 5-8 Kilometer zurück, je nachdem wie weitläufig die Dinge verstreut waren.

Lebkuchenhaus der RaRo

In einer virtuellen Heimstunde kam uns die Idee, trotz der aktuellen Situation ein gemeinsames Projekt umzusetzen. Nach einer intensiven Besprechung und viel Rechenarbeit haben wir uns auf einen ersten Entwurf geeinigt.

Damit sich alle die errechneten Zahlen besser vorstellen können, wurde diese 3D Zeichnung angefertigt.

Der Teig wurde selbst hergestellt, …

… in die richtige Form gebracht …

… und nahm Strukturen an.

Größer konnte die Grundfläche nicht werden. 😉

Baufortschritt

Das Lebkuchenhaus ist zusammen gebaut – jetzt fehlen nur noch die Verzierungen.

Fertig!

Wochenendlager der Rover

Eine heulende Sirene durchbrach die Stille – verwirrt blickten wir uns um. Ganz in der Nähe stieg Rauch empor. Durch Lautsprecher dröhnte der Countdown.

Ein Tag zuvor … spontan entschlossen wir uns nochmals wegzufahren. Die Idee dazu wurde bereits Ende des Sommerlagers geboren und in den Tagen danach konkretisiert. Unser Weg führte uns in die Hauptstadt von Kärnten, wo wir im gefühlt kleinsten Pfadfinderheim Österreichs übernachteten.

Nach einer langen Zugfahrt erreichten wir abends unser Ziel. Um den angebrochenen Tag noch auszureizen, entschieden wir das Nachtleben unsicher zu machen. Im Schatten der Nacht machten wir uns unter neugierigen Blicken an den Wurm heran – das Wahrzeichen beherbergt einen Geocache.

Der nächste Tag brachte sehr unbeständiges Wetter. Wir sahen uns einigen der ansässigen Attraktionen an. Auf einen historischen Besuch im Kino- und Straßenverkehrsmuseum folgte eine erlebnisreiche Zugfahrt mit einer alten Straßenbahn.

Nach diesem holprigen Abenteuer kehrten wir in die nächstgelegene Pizza Spelunke ein. Frisch gestärkt begaben wir uns ins Land, wo sich kleine Leute ganz groß fühlen. Minimundus bring die ganze Welt an einen Ort zusammen. Wir schlenderten gelassen von Sehenswürdigkeit zu Sehenswürdigkeit, als plötzlich eine Sirene zu heulen begann. Mit Begeisterung bestaunten wir einen Raketenstart.

Am Abend machten wir uns auf die Suche nach einem Geocache im Wald. Beim Rückweg stellten wir mit Bedauern folgendes fest: Morgen fahren wir schon wieder – es kommt uns vor, als wären wir erst gestern angekommen.

Aufgrund des auslaugenden Programms gestalteten wir den Sonntag ruhiger und widmeten uns am Nachmittag der Königsklasse des Motorsports. Zu später Stunde ging es wieder in Richtung Heimat.

Gregor, Elias, Jan

Österreichrundfahrt – Sommerlager der Rover

In diesem Beitrag ist alles … naja, fast alles … sagen wir eher das für die Allgemeinheit Wichtigste übers Sommerlager nachzulesen. Die teilweise altertümliche Schreibweise wurde bewusst so gewählt.

Tag 1, Sternzeit 03082020

Wir, die Rover Johannes, Jan und Elias begeben uns gemeinsam mit unseren Begleiter*innen Peter und Pamela in eine besondere Art der Quarantäne – 12 Tage Sommerlager. Besonders spannend sehen wir die Teilnahme der vier Kleinkinder – 5/6, 9, 12, 13/14.
Nach einer angenehmen Zugfahrt und einem anstrengenden 30 minütigen Gehweg erreichten wir unser Ziel … das Pfadfinderheim Vöcklabruck trotz schweren Gepäcks.
Kaum angekommen versuchten einige mithilfe von Steinen den Fluss zu überqueren, was schnell zu nassen Schuhen führte.
Am Abend aßen wir einen selbstgekochten Nudeleintopf, welcher unserem Gaumen schmeichelte. Wohlgenährt begaben wir uns in die Schlafgemache.


Tag 2, Sternzeit 04082020

Nach unserem wohlverdienten Schönheitsschlaf machten wir uns auf in den Speisesaal, um dort unser Frühstück einzunehmen.
Der Tag führte uns zur traditionsreichen Manufaktur der Gmundner Keramik, wo wir an einer Führung teilnahmen und viel Wissenswertes über die “Tellerherstellung” erfuhren.
Danach erfreuten sich unsere Gaumen ein weiteres Mal – es gab vorzüglichen Leberkäse bei einer Tankstelle.
Desweiteren besichtigten wir Schloss Orth – ein kleines verzaubertes Schlösschen, gelegen am Traunsee.
Anschließend suchten wir unsere Unterkunft und zur späteren Stunde die Gemache auf.


Tag 3, Sternzeit 05082020

Am letzten Tag in dieser Herberge gingen wir Rover einkaufen, während alle anderen das Heim wieder auf Vordermann brachten.
Als Mittagsmahl bereiteten wir köstlichen Toast zu, bevor wir wieder in Richtung Bahnhof gingen und nach Innsbruck fuhren.
Am Weg zum Zug sahen wir es – nur alte Menschen auf den Straßen unterwegs und das trotz Ferien. Vielleicht lag es am verregneten Wetter. Durch unsere Anwesenheit senkten wir dennoch den Altersdurchschnitt.

In Innsbruck angekommen stand uns eine Bergetappe zum Pfadfinder der Gruppe Hötting bevor. Vor dem Abendessen legten wir noch einen Sprint zu einem Supermarkt hin – Einkaufen muss nicht lange dauern. Ansonsten verhielten wir uns eher ruhig, da der kommende Tag bestimmt anstrengend werden würde.


Tag 4, Sternzeit 06082020

Um voller Energie in den Tag zu starten, standen wir früher auf … Sarkasmus Ende.
Mit zahlreichen öffentlichen Verkehrsmitteln gelangten unsere erfreuten Gemüter in die Nähe der Area47. Um die Verspätung des Busses aufzuholen, wurden zwei Sprinter vorausgeschickt. Sie meldeten unsere Gruppe für die geplante Rafting Tour an und delegierten den Rest der Gruppe zum Treffpunkt.
Nach einer kurzen Einweisung und anlegen der stylischen und körperbetonenden Anzüge, machten wir uns auf den Weg in die reißenden Strömungen des Inns. Die tosenden Wellen, welche uns häufig kaltes Wasser den Rücken hinunterlaufen ließen, machten die Tour zu einem wahren Abenteuer. Als wir fertig waren, wurden wir zum Area47 Gelände zurückgebracht und gingen dort essen.
Bereits als wir unser deliziöses Mahl einnahmen, konnten wir beobachten, wie einige Besucher der „Water Area“ durch die Luft geschossen wurden. Den Nachmittag verbrachten wir ebenfalls dort. Eine der größten Attraktionen war “cannon ball” (Badehosenwegfetzer) – wir vergnügten uns über einen längeren Zeitraum hinweg mit dem Beobachten der Benutzer dieser Attraktion, was dem Satz “Man hat ALLES gesehen” eine ganz neue Bedeutung gab.
Wir beendeten den abenteuerlichen Tag mit einem kalten Mahl und wohltuenden Schlaf.


Tag 5, Sternzeit 07082020

Mit einem späten Frühstück starteten wir in den Tag. Da wir vom vorherigen Tag noch so ausgepowert waren, gönnten wir uns einen ruhigeren Tag. Auf den Einkauf fürs Mittagessen folgte dessen Zubereitung und weitere entspannte Stunden. Am Abend holten wir unser vorausgeschicktes Paket mit 17kg vom ansässigen Postamte ab, um wieder neuen Stoff zu haben. Frisch bekleidet erkundeten wir die Innsbrucker Altstadt und gingen von Spelunke zu Spelunke. Um den Abend gebührend abzuschließen aßen wir „Poffertjes“ beim Hamburger Fischmarkt.


Tag 6, Sternzeit 08082020

Die vom Vortag erwürfelte Gehzeit war unser einziges Ziel, als Richtung wählten wir stets bergauf. Mit dem Motto “mal schauen was passiert” machten wir uns auf den Weg zur Hungerburg. Nach einiger Zeit mussten wir feststellen, dass es nicht mal mehr eine Ruine gab. Hungerburg bezeichnet einen Stadtteil und war vor langer Zeit eine beliebte Jausenstation, bei der man aber oft nicht satt weiterziehen musste. Unser Weg führte uns weiter zur „Arzler Alm“, wo wir uns für den strapaziösen Abstieg stärken.
Wieder im Pfadfinderheim angekommen gingen wir ins Freiluftbad um uns der Körperreinigung zu widmen und natürlich auch ums abzukühlen. Mit offenen Armen empfingen wir einen Gast, den wir auch zu unserer abendlichen Erkundungstour mitnahmen.


Tag 7, Sternzeit 09082020

Für den heutigen Tag haben wir uns einen Besuch des Alpenzoos Innsbruck vorgenommen – am späten Vormittag war es soweit. Gemeinsam mit unserem Gast machten wir uns zu Fuß auf den Weg, um die Artenvielfalt des Zoos zu bewundern. Besonders gefallen haben uns die Fischotter, das Luchsjunge, der einsame Wolf und der mächtige Braunbär.
Der Nachmittag stand im Zeichnen von F1 und endete mit einem unerwarteten und imposanten Sieg von Max Verstappen. Nach dem Rennen verabschiedete sich unser Gast.
Den Abend nutzten wir um sämtliche unserer Spuren zu beseitigen.


Tag 8, Sternzeit 10082020

Nach einer weiten Reise in den fernen Osten befanden wir uns an der nördlichen Grenze der Steiermark. Niederösterreich war zum Greifen nahe und dennoch wird es mehrere Tage dauern bis wir die Donau passieren werden.
Aufgrund von Verspätungen erreichten wir den Anschlusszug in Salzburg nur um Haaresbreite.
An unserem Ziel – dem Pfadfinderheim Langenwang – angekommen, nisteten wir uns auch gleich dort ein. Wir Rover bezogen das “Rover Stüberl”, in dem wir eine Jukebox vorfanden.


Tag 9, Sternzeit 11082020

Bereits kurz nach 7Uhr starteten wir in den Tag, auf welchen wir uns schon länger freuten. Unser heutiges Ausflugsziel brachte uns die Welt des Bieres näher. Bei einer schmackhaften Führung durchs „Gösseum“ erfuhren wir Wissenswertes über die Geschichte des Bierbrauens und wie “Österreichs bestes Bier” produziert wird.
Den sehr verregneten Nachmittag verbrachten wir in der Unterkunft. Wir nahmen die Jukebox in Betrieb, genossen zahlreiche Klassiker und verspürten eine Prise der 80er. Mit nostalgischen Klängen in der Luft gingen wir zu Bett.


Tag 10, Sternzeit 12082020

An diesem Tag nahmen wir uns vor eine “richtige Ruine” zu besuchen. Auf der Wanderung dorthin suchten wir den einen oder anderen Geocache. Bei der Ruine Hohenwang angekommen, machten wir uns auch dort auf die Suche. Anschließend betrachteten wir verfallene Gemäuer und mittelalterliche Handwerkskunst – diese begeisterten uns zutiefst. Als Abstiegsweg wählten wir einen idyllischen Pfad durch den Wald, der uns schlussendlich zur Schnellstraße führte. Doch auch dieses Hindernis konnten wir schnell überwinden, natürlich auf legalem Wege.
Da der Schlüssel etwas länger unterwegs war als wir, holten wir uns noch ein Eis. Als Abendessen machten wir uns ein geschmacksknospenanregendes Chili, sodass zu späterer Stunde nicht nur die Jukebox Töne von sich gab.


Tag 11, Sternzeit 13082020

Nach einem explosiven Start in den Tag spekulierten wir mit dem Wetter – schließlich wollten wir ein spektakuläres Spektakel am Bootshaus erleben. Es standen uns viele Objekte der Begierde zur Verfügung. Zu Beginn nahm sich jeder ein Kajak, für die nächste Runde entschieden uns für ein 3er Kanu.
Nach einer kurzen Stärkung bestiegen wir das Tretboot und mit unseren durchtrainierten Wadeln widersetzten wir uns der immer stärker werdenden Strömung. Als wir schweißentbrannt nur noch von einem Ufer zum anderen pendelten, trafen wir die schwerwiegende Entscheidung umzukehren. Bei der Rückfahrt genossen wir von der Strömung getrieben das ruhige Ambiente.
Abschließend suchten einige noch Abkühlung im Fluss, danach ging es ans Wegräumen. Schweren Herzens verließen wir diesen wundervollen Ort und kurz bevor es stärker zu regnen begann, erreichten wir das Pfadfinderheim.

Tag 12, Sternzeit 14082020

Der Vormittag bestand darin das Pfadfinderheim zu reinigen und unsere Sachen zu packen. Wir entschieden uns einen früheren Zug zu nehmen und in Mürzzuschlag essen zu gehen. Zur Heimfahrt gibt es nichts interessantes zu berichten. Am Bahnhof Mistelbach angekommen, bildeten wir eine coronagerechte Abschlussrunde und beendeten das Lager mit einem Lied.

Zusammengefasst lässt sich sagen, dass es eine gute Entscheidung war auf Sommerlager zu fahren, trotz der Einschränkungen an die wir uns halten mussten. Das Lager war in vieler Hinsicht etwas besonderes.

Achso, der Gast war Gregor.


PS: Der Inhalt ist nicht zu 100% ernst zu nehmen. 😉

Einige Fotos werden noch ergänzt.

RaRo Heimstunde 24.04.

Wir haben diesmal “Stille Post” gespielt. Es musste aber keine Begriff dem Nachbarn ins Ohr geflüstert werden – was sich schwer umsetzen hätte lassen – stattdessen wurden sie gezeichnet und an den nächsten zum Erraten weiter gegeben. Das ging 2-3 Runden so. Zum Schluss haben wir alle Bilder und die dazugehörigen Begriffe gesehen – sehr interessant welche Kunstwerke entstanden sind, aber seht selbst …

Hutständer

Hutständer

Garten

Baum

Star Wars

Der Todesstern

Taschenrechner

Taschenrechner

Gespielt wurde über eine Website – programmiert und zur Verfügung gestellt von Florian [STPV].

Weiterlesen

virtuelle RaRo Heimstunde

Am Freitag, dem 27.03. fand die zweite Online-Heimstunde der RaRo statt. Um auch ein wenig Bewegung einzubauen, mussten diesmal die Teilnehmer Aufgaben erfüllen – also Gegenstände im Haus suchen und möglichst schnell fotografieren.

1) Fernbedienung

2) Klebeband

3) Schulbuch / Lexikon

4) Pflanze

5) Stofftier

Weiterlesen