Wochenendlager der Rover

Eine heulende Sirene durchbrach die Stille – verwirrt blickten wir uns um. Ganz in der Nähe stieg Rauch empor. Durch Lautsprecher dröhnte der Countdown.

Ein Tag zuvor … spontan entschlossen wir uns nochmals wegzufahren. Die Idee dazu wurde bereits Ende des Sommerlagers geboren und in den Tagen danach konkretisiert. Unser Weg führte uns in die Hauptstadt von Kärnten, wo wir im gefühlt kleinsten Pfadfinderheim Österreichs übernachteten.

Nach einer langen Zugfahrt erreichten wir abends unser Ziel. Um den angebrochenen Tag noch auszureizen, entschieden wir das Nachtleben unsicher zu machen. Im Schatten der Nacht machten wir uns unter neugierigen Blicken an den Wurm heran – das Wahrzeichen beherbergt einen Geocache.

Der nächste Tag brachte sehr unbeständiges Wetter. Wir sahen uns einigen der ansässigen Attraktionen an. Auf einen historischen Besuch im Kino- und Straßenverkehrsmuseum folgte eine erlebnisreiche Zugfahrt mit einer alten Straßenbahn.

Nach diesem holprigen Abenteuer kehrten wir in die nächstgelegene Pizza Spelunke ein. Frisch gestärkt begaben wir uns ins Land, wo sich kleine Leute ganz groß fühlen. Minimundus bring die ganze Welt an einen Ort zusammen. Wir schlenderten gelassen von Sehenswürdigkeit zu Sehenswürdigkeit, als plötzlich eine Sirene zu heulen begann. Mit Begeisterung bestaunten wir einen Raketenstart.

Am Abend machten wir uns auf die Suche nach einem Geocache im Wald. Beim Rückweg stellten wir mit Bedauern folgendes fest: Morgen fahren wir schon wieder – es kommt uns vor, als wären wir erst gestern angekommen.

Aufgrund des auslaugenden Programms gestalteten wir den Sonntag ruhiger und widmeten uns am Nachmittag der Königsklasse des Motorsports. Zu später Stunde ging es wieder in Richtung Heimat.

Gregor, Elias, Jan