Wir stell´n an Bam auf!

Liebe Leser, alle Jahre wieder sind viele von Euch unserer Einladung zum Maibaumaufstellen gefolgt. Dort wurde nicht nur um den Baum getanzt, Musik gemacht, gegessen, getrunken, sondern viele von Euch haben gemeinsam mit uns die Nacht zum Tag gemacht.

Fehlt Euch das auch schon genauso wie uns? Bereits im vergangenen Jahr war es, aufgrund des ersten Lockdowns, untersagt, mit Euch gemeinsam den Baum aufzustellen und auch in diesem Jahr wird es nicht möglich sein.

So ganz wollten wir aber nicht darauf verzichten und so haben wir beschlossen, in diesem Jahr trotz allem einen „Bam aufzustellen“. Aber wie? Und welcher sollte es sein?

Vor einigen Wochen, als das Ende des Lockdowns zum Greifen nahe war, haben wir uns zusammengeredet und ausgemacht, unsere ersten Präsenzheimstunden seit einem halben Jahr damit zu feiern, dass wir, gemeinsam mit unseren Kindern, Bäume aufstellen.

Gesagt, getan – unser Gruppenleiter Bösi ist also losgezogen und hat für jede Heimstundengruppe einen Obstbaum besorgt.

Kaum waren die Bäume eingewässert wurde der Lockdown verlängert und da die Schulen geschlossen blieben, gab es auch keine Heimstunden.

Da die Bäume nichts dafürkönnen und sie das Ende des nochmal verlängerten Lockdowns vermutlich nicht erleben würden, haben wir uns schweren Herzens entschlossen, sie ohne Mithilfe der Heimstundenkinder in die Erde zu bringen.

Die Leiter sind also zum Pfadfinderplatz gefahren und haben – jeder für sich mit ihren Familien – insgesamt ZEHN Bam aufgestellt.- danke den fleißigen Lochgräbern!

Liebe Mädels und Burschen, sobald die Heimstunden endlich wieder beginnen, könnt ihr auf jeden Fall beim Gießen helfen und dann freuen wir uns schon gemeinsam auf die vielen Äpfel, Birnen, Kirschen und Pfirsiche, die wir später ernten können.